Operation - Speziallinse gegen Blendungsempfindlichkeit
Behandlung
des grauen Stars: Die Behandlung der Cataract ist in den letzten Jahren operativ
unglaublich ausgefeilt worden und ist nun mit einer nur sehr geringen Belastung
für den Patienten und einem minimalen Risiko verbunden. Das Risiko ist für Patienten
mit Nystagmus (Augenzittern) auch nicht erhöht, da das Auge durch die örtliche
Betäubung ruhig steht, nicht willkürlich und unwillkürlich bewegt werden kann.
Manchmal wird die Operation auch in Vollnarkose durchgeführt. Das muß der behandelnde
Arzt zusammen mit dem jeweiligen Patienten entscheiden.
Bei der Operation
wird über einen sehr kleinen Schnitt, der später nicht zu sehen ist, die eigene
Augenlinse entfernt und dann an die Stelle der eigenen Linse eine klare Kunstlinse
eingesetzt, deren Stärke vorher genau berechnet wird. Eventuell wird auch durch
die Berechnung der Kunstlinse eine starke Weit- oder Kurzsichtigkeit des Auges
ausgeglichen. Die Kunstlinsen verbleiben im Auge, das Material wird dauerhaft
gut vertragen. Nach der Operation braucht man, wie in der Regel vor der Operation
auch (Alterssichtigkeit!), eine Fern- und eine Nahbrille, da sich die Kunstlinse,
wie die ältere eigene Augenlinse, nicht an unterschiedliche Entfernung anpaßt.
Nach dem Eingriff müssen für einige Wochen Augentropfen zur Nachbehandlung gegeben
werden. Nach 4 - 6 Wochen kann dann die endgültige Brille angepasst werden.